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Messies und Psychotherapie: Wege aus dem Chaos

Autorenbild: Konrad RauchbauerKonrad Rauchbauer
Messies

Das Thema "Messies" und das Messie-Syndrom wird in unserer Gesellschaft zunehmend präsenter. Viele Menschen kennen das: Überquellende Schränke, undurchsichtige Ablagen oder die Tendenz, sich nur schwer von Dingen zu trennen. Doch für sogenannte Messies wird diese alltägliche Herausforderung schnell zu einer ernstzunehmenden Belastung.

Obwohl der Begriff „Messie“ oft mit Vorurteilen behaftet ist, steckt hinter der Problematik mehr als bloß Unordnung: Das Messie-Syndrom hat häufig tiefere psychische Ursachen, die es zu verstehen gilt. Wenn auch Sie oder jemand in Ihrem Umfeld mit dieser Herausforderung kämpfen, zeigt dieser Blogbeitrag, wie Psychotherapie helfen kann, wieder Ordnung und Stabilität ins Leben zu bringen – emotional wie auch praktisch.


Was sind Messies?

Ein „Messie“ ist nicht einfach jemand, der unordentlich oder chaotisch lebt – es handelt sich um ein ernstzunehmendes psychologisches Phänomen, auch bekannt als Messie-Syndrom. Diese Bezeichnung beschreibt Menschen, die Schwierigkeiten haben, Dinge loszulassen, ihre Umgebung zu organisieren oder Entscheidungen bezüglich Gegenständen zu treffen.


Typische Anzeichen des Messie-Syndroms:

  • Chronisches Chaos: Die Wohnung oder der Arbeitsplatz sind dauerhaft überfüllt. Dinge sind schwer zugänglich oder unauffindbar.

  • Emotionaler Stress: Der Gedanke, sich von Besitztümern zu trennen, löst Ängste oder sogar Panik aus.

  • Überforderung im Alltag: Selbst kleine Entscheidungen – wie das Wegwerfen alter Kleidungsstücke – fühlen sich an wie eine unüberwindbare Hürde.

  • Soziale Isolation: Manche Betroffene ziehen sich zurück, weil sie sich für ihr Zuhause oder ihre Situation schämen.


Das Messie-Syndrom betrifft Menschen aus allen Lebensbereichen und kann verschiedene Ursachen haben, etwa:

  • Emotionale Belastungen: Verluste, Traumata oder ein Gefühl von Kontrollverlust.

  • Angststörungen oder Depressionen: Die Unordnung wird zum äußeren Ausdruck innerer Konflikte.

  • Perfektionsdruck: Oft steckt die Angst dahinter, nicht alles „perfekt“ machen zu können – weshalb am Ende gar nichts angepackt wird.


Psychologische und emotionale Auswirkungen des Messie-Syndroms

Für betroffene Messies können die Folgen schwerwiegend sein – sowohl psychisch als auch sozial. Häufig entsteht ein Teufelskreis: Die Unordnung führt zu Scham und Stress, was den Betroffenen weiter davon abhält, aktiv zu werden. Typische emotionale und psychologische Auswirkungen sind:


  • Gefühl der Überforderung: Die Menge an Besitztümern scheint unbewältigbar.

  • Angst und Vermeidungsverhalten: Die Konfrontation mit dem Chaos wird gemieden.

  • Scham und Isolation: Viele Messies laden keine Freunde oder Familie mehr ein und fühlen sich zunehmend abgekapselt.

  • Verschlechterte mentale Gesundheit: Chronische Unordnung und Chaos können Stress und depressive Symptome verstärken.


Auch körperliche Folgen sind möglich: Schlechte Hygienezustände und fehlender Platz können das Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich einschränken. In manchen Fällen können die Betroffenen sich in ihrer eigenen Wohnung nicht mehr richtig bewegen oder sogar darin verletzt werden.


Wie Psychotherapie Messies helfen kann

Das Messie-Syndrom ist behandelbar – und Psychotherapie bietet eine effektive Unterstützung dabei, die eigene Situation nachhaltig zu verändern. Dabei geht es nicht nur um Aufräumstrategien oder das Sortieren von Gegenständen, sondern um die Bearbeitung der zugrunde liegenden Ursachen.

In meiner Praxis für Psychotherapie in 1180 Wien arbeite ich mit Betroffenen daran, emotionale Blockaden zu lösen und nachhaltige Lösungswege zu finden.


Ziele der Psychotherapie bei Messies:

  1. Erkennen innerer Hindernisse: Welche Emotionen oder Gedanken stehen hinter der Schwierigkeit, Ordnung zu schaffen?

  2. Verhaltensmuster ändern: Alte Muster, wie zwanghaftes Aufbewahren oder Vermeidung, werden erkannt und durch neue Lösungsansätze ersetzt.

  3. Selbstakzeptanz aufbauen: Scham und Selbstkritik werden abgebaut, um den Weg für Veränderung zu ebnen.

  4. Alltag strukturieren: Schritt für Schritt wird gemeinsam ein Plan entwickelt, wie sich das äußere Chaos in den Griff bekommen lässt.

In der Therapie legen wir Wert darauf, in Ihrem Tempo vorzugehen – ohne Druck oder Erwartungen von außen. Es geht darum, nachhaltig Veränderungen zu schaffen, mit denen Sie sich wohl fühlen.


Meine Praxis in Wien: Ein Raum für neue Wege

Die Entscheidung, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist mutig, zeigt aber auch Ihre Bereitschaft, sich um Ihr eigenes Wohlbefinden zu kümmern. In meinen Praxen für Psychotherapie in 1170 und 1180 Wien biete ich Ihnen einen geschützten Raum, um offen über Ihre Herausforderungen sprechen zu können.


Kontaktieren Sie mich:

Der erste Schritt: Mut zur Veränderung

Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Messie-Syndrom Ihre Lebensqualität beeinträchtigt, sind Sie nicht allein – und es gibt Unterstützung. Die Psychotherapie ermöglicht es, die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen, sich Schritt für Schritt von Blockaden zu befreien und ein Leben zu führen, das Ihrer persönlichen Vorstellung von Ordnung entspricht.

Geben Sie sich die Chance auf Veränderung. Besuchen Sie Psychotherapie Konrad Rauchbauer in 1180 Wien und machen Sie den ersten Schritt in ein neues Kapitel. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Website: www.psychotherapie-rauchbauer.at.


Zusammenfassung:

  • Messies kämpfen oft mit emotionalen Blockaden, die tiefer gehen als bloß Unordnung.

  • Psychotherapie kann Betroffenen helfen, emotionale Muster zu verstehen und dauerhafte Veränderung zu schaffen.

  • In 1180 Wien begleite ich Sie einfühlsam und individuell auf Ihrem Weg zu einem geordneten Leben – besprechen Sie Ihre Themen in einem sicheren und wertfreien Raum.

  • Besuchen Sie meine Website www.psychotherapie-rauchbauer.at und machen Sie den ersten Schritt zu einem Leben mit Klarheit und Struktur.

 
 
 

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© 2022 Konrad Rauchbauer, BA MA

Portraitfotos by Andreas Brandl - Foto Flausen

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